Loki-Schmidt-Garten- die Arche

Loki-Schmidt-Garten - die Arche für gefährdete Pflanzen

im Botanischen Garten Rombergpark  

Ein Garten von und für die Mitglieder der "Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark e.V.".
Er wurde im April des Jahres 1998 von und mit seiner Namensgeberin eröffnet als "Lebensraum für bedrohte Pflanzen".
Die weitere Entwicklung ist der Historie (s. auch unten) zu entnehmen.

Die Loki-Schmidt-Stiftung hat die Blume des Jahres 2017 bestimmt.

 Foto: E. Hoffmann
Der Loki-Schmidt-Garten ruht im Winter (Januar 2017) und wartet auch den Frühling


  
Der Fortschritt im Jahr 2016 wird an diesen Fotos deutlich.


    Fotos: E. Hoffmann u. B. Bomm

Am 8. Juni 2016 feierte das LSG-Team in Anwesenheit von Stadträtin Birgit Zoerner und der Presse
die Neueröffnung des Loki-Schmidt-Gartens.

    Fotos: E. Hoffmann     
Die Loki-Schmidt-Garten-Fans am 2. Juni 2016 bei der Arbeit

Inzwischen schrieb man das Jahr 2016. Der Neuaufbau konnte mit den ersten Säuberungen, der Entfernung von Unkraut, vonstatten gehen. Längst nicht alle ehemals vorhandenen Pflanzen waren noch vorhanden. Jedoch sollten lt. Dr. Knopf durch den teilweisen Erdaustausch und mit dem Erwerb neuer bedrohter Pflanzen neue Strukturen und Inhalte geschaffen werden. Außerdem wurde geplant, einen deutlichen Wegweiser zum LSG aufzustellen.
Die Fortsetzung der begonnenen Aktivitäten hing ab von der Möglichkeit der Beschaffung von weiteren Pflanzen, die man als nächste Stufe im Rahmen der gewünschten Artenvielfalt in den Loki-Schmidt-Garten einbringen wollte. Die Voraussetzungen dafür waren günstig und Dr. Knopf konnte dem Team dann mitteilen, dass Mittwoch, der 8. Juni 2016 als "Neueröffnung des alten Loki-Schmidt-Gartens" gefeiert werden konnte, weil die letzten Pflanzenlieferungen noch am Tag zuvor eingetroffen waren. Bei strahlendem Sonnenschein und ebenso strahlenden Gesichtern des Teams wurde dieser Tag zum Neubeginn der "Arche", sie war gelandet.
Die Schar der Aktiven traf sich in den frühen Nachmittagsstunden und Dr. Knopf informierte über die anstehenden Arbeiten sowie die inzwischen eingetroffenen Gehölze und Pflanzen, die nun ihren Platz in den von Unkraut befreiten Beetabschnitten fanden. Das große Engagement aller Beteiligten war deutlich zu spüren und das gemeinsame Bestreben, den Loki-Schmidt-Garten schon bald in all seinen Eigenschaften "erblühen" zu lassen war allen anzumerken.

GEO-Tag der "Artenvielfalt"  am 18. Juni 2016
Der GEO-Tag der Artenvielfalt ist die größte Feldforschungsaktion in Mitteleuropa. Bei den Veranstaltungen der vergangenen Jahre wurden regelmäßig verschollen geglaubte Arten wiederentdeckt und damit ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung und Dokumentation der Tier- und Pflanzenwelt geleistet. Im Jahr 2015 beteiligten sich rund 12.000 Naturfreunde in rund 500 Aktionen, darunter zahlreiche renommierte Zoologen und Botaniker.
Doch nicht nur Experten sind gefragt: Jeder, der sich für die Natur und deren Schutz interessiert, kann mitmachen. Kindergärten, Schulen, Universitäten, Behörden, Vereine, Naturschutzverbände und andere Organisationen, aber auch Firmen und Einzelpersonen sind zudem aufgerufen, einen eigenen GEO-Tag der Artenvielfalt zu organisieren und Begleitaktionen direkt in der eigenen Umgebung zu starten. (Quelle GEO).

Am 24. Mai erfolgte dann mit großer Freude die Aufnahme der Arbeiten im Loki-Schmidt-Garten, der nun wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt wurde. Insgesamt 9 Freundeskreis-Mitglieder sah man einschl. Direktor Dr. Knopf bei der Arbeit, die sich zunächst auf das Unkrautjäten bezog.
     Fotos: M. Stork 
Am 24. Mai 2016 erfolgte die erste umfangreiche Bepflanzung des Gartens und es wurde intensiv gearbeitet.
 
In der Vorstandsitzung vom 11. Mai 2016 erklärte sich Frau Christel Göertz bereit, die Koordination des von Mitgliedern des Freundeskreises neu formierten Arbeitskreises zu übernehmen.
 
Historie:
Nachdem in den Folgejahren ( nach 1998 ) zunächst eifrige Gärtner aus den Reihen der Mitglieder regelmäßig dafür sorgten, dass der Garten seiner Aufgabe gerecht wurde, ließen aber später dann die individuellen Aktivitäten nach und beschränkten sich auf mehr oder weniger Einzelaktionen. Schließlich wurden im wesentlichen nur noch die "Blumen des Jahres" und die "Stauden des Jahres" gepflanzt. Die Pflege wurde zunehmend mehr von Praktikanten bzw. Hilfskräften im Botanischen Garten durchgeführt, die vom Freundeskreis eine regelmäßige Aufwandsentschädigung erhielten. Im Jahr 2014 wurden auch diese Arbeiten eingestellt, der Loki-Schmidt-Garten war von seiner Bestimmung her kaum noch zu erkennen, zumal auch durch die mangelnde Pflege, durch Vandalismus, den Diebstahl von Kennzeichnungsschildern und wucherndes Unkraut ein großer Teil der Pflanzen nicht mehr identifizierbar war.
Auch die Renovierung des Holzzaunes rund um den Garten, vom Freundeskreis finanziert, stellte nur ein kleines Zeichen dar für dieses Kleinod des Artenschutzes.
Dies änderte sich mit der neuen Parkleitung, die mit dem Freundeskreis einen Neuanfang vereinbarte:

So fand sich nach einem Aufruf des Vereinsvorstands am 10.April 2015 eine Gruppe von Mitgliedern zusammen, um eine Bestandsaufnahme zu machen und Planungen für die Zukunft zu besprechen, z.B. Arbeitsaktivitäten und Verantwortungsbereiche im Garten namentlich festzulegen. Dabei waren die alten vorhandenen Pläne und Bepflanzungsdokumentationen aus früheren Zeiten  (M. Scharfenberg) recht hilfreich.

Die Woche der Botanischen Gärten beinhaltete im Jahr 2015 das Thema „Die Letzten ihrer Art – Gefährdete Wildpflanzen in Botanischen Gärten“. Von nun an sollte es auch entsprechende Hinweise auf den Loki-Schmidt-Garten in dieser Homepage geben.So sollte sich die Arbeit im Loki-Schmidt-Garten sicherlich in die Reihe der vielen anderen Aktivitäten zum Schutz der Artenvielfalt gut einreihen. Der Freundeskreis hatte sich damit das Thema "Artenvielfalt" im Jahr 2016 auf die Fahne geschrieben.
Auch im Schaukasten des LSG sollte es in monatlichen Abständen Informationen über Veränderungen und Neuheiten geben. Es sollte sich zukünftig wieder lohnen, Dortmunds "Arche", den Garten zu Ehren der großen, unvergesslichen Naturschützerin Loki Schmidt zu besuchen.

  Fotos: E. Hoffmann
Im April 2015 erfolgte mit der personellen Auffrischung von LSG-Freunden eine
Bestandsaufnahme mit Parkleiter Dr. P. Knopf     

Bei näherer Betrachtung des Zustandes des LSG stellte Dr. Knopf fest, dass vor einer Neuaufnahme der Arbeiten ein teilweiser, kompletter Bodenaustausch notwendig war. Im Rahmen dieser Arbeiten fanden dann auch bis zum Ende des Jahres 2015 Aufschüttungen von verschiedenen Kiessorten und Felsgesteinen statt.  Eine neue Landschafts- und Gartenstruktur sollte entstehen. Durch die widrigen Witterungsverhältnisse verschoben sich immer wieder die geplanten Aktivitäten des LSG-Teams. Aber dann war die Zeit des Wartens vorüber:
Mitglieder starteten mit der Parkleitung den Neuanfang der Bearbeitung im Loki-Schmidt-Garten (LSG). Das Jahr 2016 sollte zum endgültigen Aufbruch werden.

(Fortsetzung siehe oben)