Spuren

Spuren - Zeichen von Leben


Ein Garten bedeutet Leben -     

und er hat etwas Vergängliches.                                 

                                                       Paolo Pejrone ( Italienischer Gartenarchitekt)

   "Jede Pflanze, die ich anbaue, repräsentiert für mich eine Erinnerung.
An einen Menschen, einen Garten, einen Ort.
Ein Garten ist wie ein Teppich aus Gefühlen und Geschichten".
                                                                                                               Paolo Pejrone

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Menschen durch das Spenden von Pflanzen und Bäumen ihre Gefühle über ein tiefgreifenden Ereignis in ihrem Leben verdeutlicht. Sowohl ein neu geborenes Kind als auch der Verlust eines lieben Menschen fanden ihren Ausdruck im Wachsen und Werden eines Baumes. Die damit existierende Möglichkeit des Verweilens an solchen "Erinnerungen" kann Zuversicht, wie auch Trost für jeden einzelnen Baumspender bzw. Baumspenderin bedeuten.

Wir möchten an dieser Stelle allen Spendern die Möglichkeit geben, sich zu ihrer Spende zu äußern, falls sie es möchten, mit Namen oder auch nur mit Kürzeln. Ganz im Sinne von Paolo Pejrone, dem italienischen Gartenarchitekten.

13. März 2015:
Ein Kirschbaum als Lebensbaum für Mirja.
Das war ein ganz besonderes Ereignis im Leben von Mirja, als am Freitag, dem 13. März für sie ein Kirschbaum "Prunus x blirenia" gepflanzt wurde. Dieser Baum gilt nun als Lebensbaum für das Kind und wurde von seinen Eltern und der ganzen Familie an einem herrlichen Frühlingstag im Rahmen eines selbst gestalteten Segensfestes gepflanzt

2. April 2015
Mit der Pflanzung einer Steineiche verbindet Claudia Weiß die Erinnerung an ihren verstorbenen Lebensgefährten. Hier im Botanischen Garten ist sie ihm nahe, wann immer sie es möchte.
 

12. November 2015
„Mit dem Blauglockenbaum und der Linde, gepflanzt zum Gedenken an unsere Lieben wächst auch unsere Zuversicht. Es ist schön, an diesem besonderen Ort für einen Augenblick halt zu machen und die Kraft der Natur in sich aufzunehmen.“ 
U. Middel

12. November 2015
"Sich erinnern tut gut!
Wir haben einen Ort gesucht, um uns an all die Kinder zu erinnern, die verstorben sind, einen Ort für Eltern, Geschwister und Angehörige aber auch für alle, die diese Kinder begleitet und lieb gewonnen haben. Es sollte ein schöner Ort in der Natur sein, abseits von Hektik und Getriebe des Alltags, um gemeinsam an diese Kinder zu denken, dabei innezuhalten und neue Kraft zu tanken. Mit unserem Erinnerungsbaum, einer alten Platane im Botanischen Garten Rombergpark in Dortmund, haben wir diesen Ort gefunden. Wir möchten ihn gerne mit allen teilen, denen er gut tut."
Der Baum befindet sich im Nose Arboretum und ist zugänglich für alle. Verbunden mit einem schönen Spaziergang durch den Park, kann man ihn zusammen oder auch allein besuchen. Ein Schild am Fuß des Baumes weist darauf hin. Größere Gruppen sollten bei der Parkleitung angemeldet werden.
Von den Stationsmüttern des Elterntreff  leukämie- und tumorerkrankter Kinder e.V., Dortmund
Ansprechpartnerinnen:
Monika Schmidt-Steup
0231/20827   oder mobil 0152/08607311
Brigitte Rüsse
0231/593543 oder mobil 0176/54943944

20. November 2015
Angelika Sylvia Kibowski wurde am 28. Febr. 1962 in Dortmund-Hörde geboren.
Sie starb am 29. Okt. 2012.
Schon als Kind interessierte Sie sich für die Pflanzenwelt, insbesondere für Blumen. So war sie mehr in Gärten zu finden, um sich die Natur anzusehen, als
auf Kinderspielplätzen.
Der Rombergpark war für Sie wie ein zweites Kinderzimmer.
Ein Blauglockenbaum wurde am 27. November am Eingang des Botanischen Gartens gepflanzt.